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Employer Branding im Gesundheitswesen

Der Fachkräftemangel bedroht in einigen Branchen längst die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. In immer mehr Branchen müssen Arbeitgeber Fachkräfte und potenzielle Nachwuchskräfte von der eigenen Organisation und ihren Vorzügen als Arbeitgeber gegenüber anderen Organisationen überzeugen. Möglicherweise über einen längeren Zeitraum hinweg nicht besetzte Positionen werden dabei als Gefahr des Anschlussverlusts an Wettbewerber interpretiert. Gleichzeitig wird die Anforderung, qualifizierte und leistungsfähige Mitarbeiter zu gewinnen und diese an ein Unternehmen zu binden, aufgrund verschiedener Ursachen für die Unternehmen künftig eine Herausforderung darstellen.

In den Gesundheitseinrichtungen stellen sich diese Umstände derzeit besonders prekär dar. So müssen diese als Arbeitgeber deutlich stärkere und strukturiertere Anstrengungen unternehmen, Stellenausschreibungen multimedial schalten und auf Jobmessen vertreten sein, um ihren Personalbedarf in allen Fachdisziplinen dauerhaft decken zu können. Dabei müssen sie eine gewisse Authentizität ausstrahlen und sich von anderen Organisationen differenzieren, denn nur über sie erfolgt die Abgrenzung, durch die ein eigenes Profil zur Ansprache von Kandidaten möglich wird. Im Idealfall bringen die Kandidaten nicht nur fachliche Qualifikationen für eine vakante Stelle mit, sondern passen auch zur eigenen Unternehmenskultur, fühlen sich in einer Organisation wohl und arbeiten dadurch produktiver. Wer sich im Rekrutierungswettbewerb demnach abheben möchte, muss innen wie außen auf sich aufmerksam machen.

Das Herausgeberwerk bietet durch seine strukturierten Beiträge mit spannenden Best Cases vieler Experten einen tiefen Einblick in das Employer Branding im Gesundheitswesen, dessen Notwendigkeit und erfolgreicher Strategien.

Martin Camphausen, Employer Branding im Gesundheitswesen, Kohlhammer, 2020, € 42,-

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Basiswissen Altenpflege

Gesundheit und Krankheit im Alter

Die Anzahl Pflegebedürftiger nimmt in der alternden Gesellschaft zu. Dank moderner Medizintechnik und einem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein verschiebt sich die Pflegebedürftigkeit zwar immer weiter nach hinten, Pflegende haben es dann aber mit zunehmend multimorbid Betroffenen zu tun. Insbesondere demenzielle Erkrankungen nehmen mit steigendem Alter zu. Demenziell Erkrankte bedürfen einer speziellen Pflege, welche die Aufmerksamkeit für den je individuellen Fall fordert.

Das Pflegekompakt-Buch „Basiswissen Altenpflege“ von Annette Kulbe widmet sich der Pflege im Alter auf objektive und zugleich einfühlsame Weise. Dabei liefert es unverzichtbares Basiswissen zu Gesundheit und Krankheit im Alter: vom Beginn einer Pflegebedürftigkeit über die Pflege von Betroffenen mit unterschiedlichen Alterskrankheiten in unterschiedlichen Settings, bis hin zur angemessenen Begleitung am Lebensende. Insbesondere die Pflege von Menschen mit Demenz sowie Hintergrundwissen zu demenziellen Erkrankungen stehen im Vordergrund. Reflexionsfragen regen den Leser zwischendurch immer wieder dazu an, über seinen eigenen Berufsalltag nachzudenken, sodass das angelesene Wissen Einzug in die Pflegepraxis finden kann. Für alle, die in der Pflege mit alten Menschen zu tun haben oder sich gerade in der Ausbildung befinden, bietet das Werk unverzichtbares Grundlagenwissen für eine selbstbewusste und sensible Pflege alter Menschen.

Annette Kulbe, Basiswissen Altenplege. Gesundheit und Krankheit im Alter, Kohlhammer, 2017, € 16,-

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Pflegehilfe und Pflegeassistenz

Grundlagen und Praxis für Kranken- und Altenpflege

Die Ausbildung zum Pflegehelfer oder zur Pflegeassistentin ist fast geschafft, doch nun rücken die Prüfungen immer näher? Wie gut, wenn man dann einen handlichen Lernbegleiter hat, der einem schnell und zuverlässig einen Überblick über den Lernstoff verschafft.

Was ist noch einmal der Unterschied zwischen Bradykardie und Tachykardie, wie reagiert man bei Verdacht auf einen Schlaganfall? Schnell einmal nachschlagen, was bei der ärztlichen Delegation zu beachten ist oder wie man einen Dekubitus vermeidet – mit „Pflegehilfe und Pflegeassistenz“ von Kay Peter Röpke ist das kein Problem. Als Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, Dozent für Pflegethemen und ehemaliger Ausbilder für Pflegehilfe weiß er, auf welche Themen es wirklich ankommt. Und auch nach der Ausbildung ist das Buch als Nachschlagewerk eine praktische Hilfe im Berufsalltag. Die wichtigsten Pflegethemen wie beispielsweise Patientenaufnahme und -beobachtung, Hygiene, Pflegerecht, Kommunikation und Grundpflege werden im ersten Teil übersichtlich und leicht verständlich erklärt. Im zweiten Teil werden die häufigsten Erkrankungen, ihre Symptome und Ursachen sowie geeignete Pflegemaßnahmen zu ihrer Behandlung beschrieben.

Das handliche Praxisbuch bietet eine klare und umfassende Zusammenschau der wichtigsten Informationen und wird so zu einem unentbehrlichen Utensil in der Hosentasche jeder Pflegehelferin und jedes Pflegeassistenten in Ausbildung und Beruf.

Kay Peter Röpke, Pflegehilfe und Pflegeassistenz. Grundlagen und Praxis für Kranken- und Altenpflege, Kohlhammer, 2017, € 19,-

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Evidenzbasierte Wochenbettpflege

Eine Arbeitshilfe für Hebammen im Praxisalltag

Der Beruf der Hebamme ist einer der ältesten der Welt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden geburtshelferische Techniken und Heilungsmethoden der Wochenbettpflege entwickelt und von Generation zu Generation weitergereicht. Die Heilungs- und Therapieformen sind zahlreich. Daher gilt es, für jeden spezifischen Fall die bestmögliche und passende Therapieform zu finden, damit die Wöchnerin sich optimal erholt und sich ihr Säugling gesund entwickelt.

Die Autorinnen Kirstin Büthe und Dr. Cornelia Schwenger-Fink haben ein Standartwerk für die optimale Wochenbettbetreuung geschaffen. In einer immensen Recherchearbeit haben die beiden ausgebildeteten Hebammen jedes Krankheitsbild, das im Wochenbett auftreten kann aufgezeigt und dabei die je passende evidenzbasierte Behandlungsmethode klar und übersichtlich dargestellt. Dabei verbindet das Buch Empfehlungen der traditionellen Hebammenkunst mit neuesten empirisch nachgewiesenen Therapieformen.

Als Nachschlagewerk ist das Buch für jede Hebamme unverzichtbar, als Lehrbuch bereitet es Auszubildende hervorragend auf den Praxisalltag einer Hebamme vor.

Kirstin Büthe/Cornelia Schwenger-Fink, Evidenzbasierte Wochenbettpflege. Eine Arbeitshilfe für Hebammen im Praxisalltag, Kohlhammer, 2017, € 36,-

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