Pflege im Überblick

Pflegebranche- und politik

Die Deutsche Pflegebranche setzt sich aus einer nahezu unübersichtlichen Verbandsanzahl zusammen, in denen sich die Vertreter der unterschiedlichen Professionen im Pflege- und Gesundheitssektor organisieren, um ihr Berufsbild und Patientenrechte zu stärken, ihre Forderungen gegenüber der Politik zu formulieren und Wissenschaft und Forschung zu Pflege- und Gesundheitsthemen voranzubringen. Die wichtisgten Vertretungen stellen wir im folgenden vor.


 

Pflegekammern

Die Pflegekammern sind in Deutschland mit eiligen Schritten auf dem Vormarsch. Die erste Pflegekammer in Deutschlad wurde 2016 in Rheinland-Pfalz gegründet. Die Schleswig-Holsteinische Pflegeberufekammer wird gerade errichtet, ebenso wie die Pflegekammer in Niedersachsen. Auch auf Bundesebene ist eine Pflegekammer im enstsehen. Die Pflegekammern sind eine berufsständische Organisation, die im Rahmen ihrer Eigenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Selbstverwaltung der Pflege übernehmen. Zu ihren typischen Aufgabenfeldern gehören unter anderem die …

  • Standesvertretung: Die Kammerfunktionäre vertreten die Interessen des Berufsstandes nach innen und außen und sind insbesondere für die Politik Ansprechpartner. Dabei wirken sie an der Zukunftsgestaltung des Berufsstandes mit.
  • Standesförderung: Die Pflegekammer organisiert und zertifiziert Fortbildungen und sichert so, dass neues Pflegewissen bei den Pflegenden ankommt und die Qualität der Pflege gesichert wird.
  • Standesaufsicht: Fehlverhalten von Pflegenden kann von Seiten der Kammer sanktioniert werden – bis hin zum Entzug der Berufserlaubnis.

Pflegekammern sind hingegen nicht zuständig für Tarifverträge oder für Arbeitskämpfe. Lobbyarbeit im Rahmen ihrer Aufgaben als Standesvertretung können sie aber wahrnehmen. In diesem Bereich versprechen sich die Befürworter von Pflegekammern einen starken Zugewinn durch die Kammern: Da die wenigsten Pflegenden in einem Berufsverband oder einer Gewerkschaft organisiert sind, kränkelt die Standesvertretung seit Jahrzehnten an einem niedrigen Organisationsgrad. Dies ändert sich mit den Pflegekammern, da alle Pflegenden hier zwangsweise Mitglied sind und auch einen (geringen) Mitgliedsbeitrag leisten müssen. Die Funktionäre der Pflegekammer können also für sich beanspruchen, die Gesamtheit der Pflegenden zu vertreten. Die Erträge aus Mitgliedsbeiträgen dürften zudem die Chance eröffnen, die Lobbyarbeit deutlich zu verbessern.

Die Pflegekammern stoßen allerdings nicht überall auf Gegenliebe: Es gibt – auch unter Pflegenden – kritische Stimmen: Meist werden die Zwangsbeiträge kritisiert. Mitunter werden aber auch die Kammern selbst als kein hilfreiches Mittel gesehen, um Interessen der Pflege voranzubringen.

Der Errichtung der Pflegekammern geht ein langer Weg voraus: Seit Jahrzehnten wird über sie diskutiert. Die Politik verhielt sich jedoch lange sehr zögerlich. Das änderte sich erst vor wenigen Jahren, als immer mehr Landespolitiker – Pflegekammern sind bisher Ländersache – die Errichtung von Pflegekammern wohlwollend begleiteten.

Weitere Informationen gibt es unter:

Pflegekammer-rlp

Pflegekammer-SH

Pflegekamemr-NDS

Bundespflegekammer

Pflegekammer-jetzt

Literaturtipp:
Martini M. (2014): Die Pflegekammer – verwaltungspolitische Sinnhaftigkeit und rechtliche Grenzen. Duncker & Humblot, Berlin.


 

Quelle/Bild:Deutscher Pflegerat
Deutscher Pflegerat e. V.

Der Deutsche Pflegerat ist ein Verein. Er trägt den Untertitel „Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen“. Der Deutsche Pflegerat ist ein Dachverband von bedeutenden Pflegeverbänden in Deutschland. Zu seinen Mitgliedern gehören etwa der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e. V. (DBfK), der Deutsche Pflegeverband e. V. (DPV), der Berufsverband der Kinderkrankenpflege Deutschlands e. V. (BeKD) oder der Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e. V. (VPU). Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege e. V. (DBVA), der für sich in Anspruch nimmt, eine der größten Gruppen unter den Pflegenden zu vertreten, ist hingegen nicht Mitglied des Deutschen Pflegerates.

Der Deutsche Pflegerat hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Interessen der Pflege auf Landes- und Bundesebene sowie international wahrzunehmen und durchzusetzen. Dabei will der Pflegerat – kurz DPR – Strukturveränderungen in der Gesundheitsbranche begleiten und mitgestalten. Dabei muss er die Einzelinteressen seiner Mitgliedsverbände wahren – ein mitunter schwieriger Balanceakt.


 

Quelle/Bild:DBfK
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e. V. (DBfK)

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe nimmt für sich in Anspruch, der größte und bekannteste unabhängige Pflegeberufsverband in Deutschland zu sein. Da der Organisationsgrad in der Pflege jedoch sehr gering ist, machen seine Mitglieder nur einen Bruchteil aller Pflegenden aus. Der Verband hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Pflegenden in der Öffentlichkeit zu vertreten und sich für die Weiterentwicklung der Pflege und der Pflegeberufe einzusetzen. Des Weiteren geht es dem DBfK um die Förderung und Vertiefung des Verständnisses für die Berufsbelange der Pflegenden unter anderem bei Ministerien, Behörden, Verbänden, Organisationen und Gerichten, wie es in seiner Satzung heißt. Daneben leistet er einen Beitrag zur Qualitätssicherung, in dem er Fort- und Weiterbildungen für Pflegende anbietet bzw. entwickelt. Zu seinen Zielen gehört es auch, pflegewissenschaftliche Studiengänge anzustoßen und die Pflegewissenschaft und Pflegeforschung weiterzuentwickeln. Der Verband ist Mitglied im International Council of Nurses (ICN).

Der DBfK verfügt über einen Bundesverband mit Sitz in Berlin und vier Regionalverbände (Nordwest, Nordost, Südwest, Südost).

Die Abkürzung „DBfK“ stiftet mitunter Verwirrung: Sie steht noch für die alte Verbandsbezeichnung „Deutscher Berufsverband für Krankenpflege“ und wurde auch nach der Umbenennung des Verbandes beibehalten.


 

Quelle/Bild:DBVA
Deutscher Berufsverband für Altenpflege e. V. (DBVA)

Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege – kurz DBVA – „setzt sich als einziger Verband ausschließlich für den Altenpflegeberuf und die Belange der in der Altenpflege Tätigen ein“, schreibt die Interessenorganisation auf ihrer Homepage. Zu seinen Hauptforderungen gehört es, den Beruf des Altenpflegers zu erhalten. Daher steht er der generalistischen Pflegeausbildung ablehnend gegenüber, was für einigen Wirbel in der Pflegebranche sorgt. Des Weiteren macht sich der Verband für bessere Arbeitsbedingungen in der Altenpflege stark. So wollen seine Funktionäre Bürokratie abbauen, Lösungen gegen den Personalmangel finden und die Überbelastungen im Berufsalltag von Altenpflegern eindämmen. Der DBVA vertritt die Altenpflege in den Landes-Pflegekonferenzen. Auch der DBVA leidet wie andere Berufsverbände in der Pflege unter dem niedrigen Organisationsgrad der Pflegenden: Nur ein kleiner Teil der Altenpflegerinnen und Altenpfleger sind auch DBVA-Mitglieder.


 

Quelle/Bild:BeKD e.V.
Der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e. V. (BeKD)

Der BeKD e.V. vertritt seit über 35 Jahren die Belange der professionellen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in Deutschland.

Zu den berufspolitischen Aufgaben des BeKD e.V. gehören die Interessenvertretung der Mitglieder ebenso wie Angebote und Konzepte zur Fort- und Weiterbildung (Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflege), die Implementierung und Mitwirkung an Studien und Projekten (Pflegebedürftigkeit bei Kindern, Erhebung des Pflegebedarfs bei Kindern). 
In der aktuellen Debatte um die Weiterentwicklung der Pflegeberufe tritt der BeKD e.V. für eine gemeinsame theoretische und praktische Pflegeausbildung mit Schwerpunkten in den verschiedenen Handlungsfeldern der professionellen Pflege ein.
Bereits seit Jahren vertritt der Berufsverband den Standpunkt, dass in einer generalistischen Ausbildung die Schwerpunktsetzung Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in der Erstausbildung gewährleistet wird. Diese Position vertritt  der BeKD e.V. im Einklang mit dem Deutschen Pflegerat. Eine ausschließlich generalistisch angelegte Pflegeausbildung lehnt der BeKD e.V. ab.


 

Quelle/Bild:DPV
Deutscher Pflegeverband e. V. (DPV)

Der Deutsche Pflegeverband – kurz DPV – versteht sich ähnlich wie der DBfK als Interessenvertretung für die Pflegenden in Deutschland. Der DPV beteiligt sich nach eigenen Angaben an Ausschüssen in Landes- und Bundesministerien und entsendet Delegierte in die Landespflegekonferenzen und den Deutschen Pflegerat. Die DPV-Funktionäre machen auf den unterschiedlichsten Ebenen Lobbyarbeit für die Pflege und engagieren sich für Verbesserungen im Pflegebereich – etwa eine angemessenere Vergütung oder eine bessere Personalausstattung. Auch der DPV vertritt aufgrund des geringen Organisationsgrades der Pflegenden nur einen Bruchteil dieser Berufsgruppe.


 

Quelle/Bild:DNQP
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)

„Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von FachkollegInnen in der Pflege, die sich mit dem Thema Qualitätsentwicklung auseinandersetzen“, schreiben die DNQP-Verantwortlichen etwas lapidar über ihre Organisation. Fakt ist, dass das DNQP in den letzten Jahren zu einer Institution in Sachen Qualitätssicherung in der Pflege geworden ist: Mit seinen Expertenstandards zu ausgewählten Pflegebereichen hat das DNQP Maßstäbe gesetzt. Sie werden in vielen Einrichtungen bzw. von vielen Pflegenden beachtet und können gar als verpflichtend angesehen werden, da eine Nichteinhaltung der Expertenstandads in der Rechtssprechung als ein Sorgfaltspflichtverstoß gewertet werden kann. Neben seinen Expertenstandards erforscht das DNQP Methoden und Instrumente zur Qualitätsentwicklung und -messung. Das Netzwerk ist an der Hochschule Osnabrück (Niedersachsen) angesiedelt.


 

Quelle/Bild:DGP
Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. (DGP)

Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft vertritt die Interessen ihrer Zunft in Deutschland. Sie ist relativ jung: 1989 wurde sie gegründet und leistet in den Folgejahren pflegewissenschaftliche Aufbauarbeit in Deutschland. Sie hat es sich zur Aufgabe gesetzt, pflegewissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu unterstützen und die Verbreitung und den Transfer pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse zu fördern. Darüber hinaus wollen die DGP-Verantwortlichen pflegewissenschaftliche Themen in gesellschaftlichen Diskursen verankern. Die DGP verfügt über zahlreiche Sektionen – etwa zur Pflegegeschichte, zur Technik in der Pflege oder zur psychiatrischen Pflegeforschung.


 

Quelle/Bild:DGfW
Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e. V. (DGfW)

Die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung – kurz DGfW – vereint Mediziner und Pflegende (und andere Professionen) unter einem Dach, die sich der Wundheilung und Wundbehandlung verschrieben haben. Der Einfluss der Pflege spiegelt sich bei der DGfW auch im Vorstand wider. Daneben hat es sich die DGfW zur Aufgabe gemacht, die Beziehungen zwischen ärztlichem und pflegerischem Bereich auf dem Gebiet der Wundbehandlung zu vertiefen. Zu den Aufgaben der Gesellschaft zählt die Durchführung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Kongressen.


 

Quelle/Bild:Deutsche Kontinenzgesellschaft
Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.

Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft ist eine interdisziplinäre Gesellschaft. Neben Medizinern aus dem Bereich der Urologie, Gynäkologie, Chirurgie und anderen Disziplinen gehören ihr Pflegende, Physiotherapeuten und weitere Berufsgruppen an. Sie hat sich die Förderung von Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung der Harn- und Stuhlinkontinenz zum Ziel gesetzt. Die Gesellschaft wurde 1987 gegründet. Sie richtet Fortbildungsveranstaltungen für Pflegekräfte und alljährlich einen Kongress aus.


 

Verband der PflegedirektorInnen der Unikliniken e. V. (VPU)

Der Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands (VPU) organisiert leitende Pflegefachkräfte an den Unikliniken und hat damit um die 30 Mitglieder. Als Sprachrohr der Pflegemanager formuliert der Forderungen an die Politik und setzt sich für eine Sicherstellung der Qualität in der Pflege an deutschen Universitätskliniken ein. Er ist 1995 als loser Arbeitskreis gegründet worden. 2003 wurde der VPU als Verein eingetragen. Die Geschäftsstelle des Verbandes sitzt in Berlin.


 

Dekanekonferenz Pflegewissenschaft gem. e. V.

Die Dekanenkonferenz fasst Dekanninen und Dekane pflegewissenschaftlicher Fachbereiche und weitere angehörige Vertreter pflegewissenschaftlicher Studiengänge an Universitäten und Hochschulen in Deutschland zusammen. Die Mitglieder beraten über Bildungspolitik und Forschungsagenden und arbeiten offizielle Stellungnahmen aus.


 

Quelle/Bild:Bundesverband Pflegemanagement
Bundesverband Pflegemanagement e. V.

„Ziel und Zweck des Verbands sind die aktive Interessenvertretung der Profession Pflege und insbesondere des Pflegemanagements in Politik und Öffentlichkeit“, schreiben die Verbandsverantwortlichen über ihre Arbeit. Dabei befassen sich die Funktionäre unter anderem mit Fragen zum richtigen Skill- und Grademix in der Pflege, mit der Vergütung oder anderen Arbeitsbedingungen. Der Bundesverband Pflegemanagement ist 2012 aus der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen (BALK) hervorgegangen. Heute ist er Dachverband für die Landesgruppen aller 16 Bundesländer in Deutschland.


 

Quelle/Bild:verdi
Ver.di

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, vertritt die Dienstleistungsbranchen in Deutschland und dabei auch zahlreiche Gesundheitsberufe, wie die Pflegenden. Zuständig ist der Fachbereich „Gesundheits- und Sozialwesen“. Die Gewerkschaft initiierte in der Vergangenheit zahlreiche Aktionen und Streiks im Gesundheitssektor und kämpft damit für eine bessere Vergütung der Pflegenden. Die Gewerkschaft tritt für "Aufwertung und Entlastung für Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialwesens" ein. Ver.di verfügt nach eigenen Angaben über zwei Millionen Mitglieder aus über 1000 Berufen.


 

Quelle/Bild:bpa
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste – kurz bpa – vertritt als Arbeitgeberverband, nach eigenen Angaben, mehr als 10.000 Einrichtungen privater sozialer Dienstleistungen in Deutschland.  Darunter befinden sich Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege sowie einrichtungen der Behinderten- und der Kinder- und Jugendhilfe. Der bpa vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Verwaltungen Ministerien und Politik auf allen Ebenen. Nach Angaben des bpa sind damit etwa 305.000 Arbeitsplätze repräsentiert.


 

Quelle/Bild:dip
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip)

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung – kurz dip – forscht und berät projektbezogen zu Fragestellungen im Pflege- und Gesundheitswesen. Bekannt geworden ist es unter anderem mit dem sogenannten Pflege-Thermometer, das sich alljährlich mit Fragen der Personalausstattung in der Pflege und der Patientensicherheit beschäftigt. Das Institut ist an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln angesiedelt.


 

Quelle/Bild:ZQP
Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ist eine Stiftung, die 2009 vom Verband der Privaten Krankenversicherung ins Leben gerufen wurde. Das ZQP verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: „Zum einen eine kritische Bestandsaufnahme zu den Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Pflege, zum anderen die Entwicklung von praxisorientierten Konzepten für eine qualitativ hochwertige und an den Bedürfnissen ausgerichtete Versorgung älterer, hilfebedürftiger und behinderter Menschen“, schreiben die ZQP-Verantwortlichen.


 

Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege e. V. (DFPP)

Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) vertritt psychiatrisch Pflegende in Deutschland. Sie setzt sich unter anderem für eine Entstigmatisierung von psychiatrischen Erkrankungen ein. Die Gesellschaft verfügt über zahlreiche Arbeitsgruppen – etwa zur ambulanten psychiatrischen Pflege, zur Vergütung oder zur Suizidalität. Ihr Ziel ist es neue Projekte welche die psychiatrische Fachpflegepraxis und -forschung weiterentwicklen, anzustoßen und zu begleiten. 


 

Quelle/Bild:bapp
Bundesinitiative ambulante psychiatrische Pflege e. V. (BAPP)

Die BAPP – im Volltext Bundesinitiative ambulante psychiatrische Pflege – hat sich die Stärkung eben jenes Pflegebereichs auf die Fahnen geschrieben. Zentrales Anliegen ist es unter anderem, die psychiatrischen Patienten dabei zu unterstützten, ihre Selbstbestimmung, Eigenverantwortlichkeit und Beziehungsfähigkeit wiederzuerlangen. Die BAPP gestaltet die psychiatrische Pflege mit und will deren Rahmenbedingungen mitentwickeln, indem Sie z. B. Positionspapiere an die Politik formuliert.


 

Quelle/Bild:BLGS
Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e. V. (BLGS)

Im Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe - kurz BLSG -  organsieren sich Lehrende aus allen bereichen der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheits- und Sozailwesen. Die Verbandsverantwortlichen wollen die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen begleiten und stärken. Dabei sind diese Ansprechpartner für die Politik und verfoglen das Ziel an der Berufeentwicklung mitwirken.


 

Quelle/Bild:AGVP
Arbeitgeberverband Pflege e. V. (AGVP)

Im AGVP, dem Arbeitgeberverband Pflege, haben sich nach eigenen Angaben die „namhaftesten und umsatzstärksten Unternehmensgruppen der deutschen Pflegewirtschaft“ zusammengetan. Der Verband ist Mitglied der Pflege-Mindestlohn-Kommission des Bundesarbeitsministeriums sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.


 

Quelle/Bild:DGF
Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V. (DGF)

Die Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste - kurz DGF - setzt sich für die berufliche Fort- und Weiterbildungen in der Krankenpflege ein. Die DGF fordert unter anderem Weiterbildungsgesetze für alle Bereiche der Fachkrankenpflege. Zudem sollten nach den Vorstellungen der DGF Pflegende mit abgeschlossener Fachweiterbildung automatisch tariflich höher eingebunden werden.


 

Quelle/Bild:VDAB
Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB)

Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) mit Sitz in Essen ist nach eigenen Angaben einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands. Er vertritt bundesweit die Belange und Interessen von über 1.600 Mitgliedseinrichtungen der ambulanten und stationären Alten- und Behindertenhilfe. Der Verband setzt sich insbesondere für die Rechte der professionell Pflegenden hinsichtlich fairer Arbeits- und Rahmenbedingungen ein und veröffentlichte im Jahr 2014 zu diesem Zweck "Die Charta der professionellen Pflege in Deutschland“.


 

Quelle/Bild:DBfPP e. V.
Deutscher Berufsverband für Pflegeberatung & Pflege e.V. (DBfPP)

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberatung & Pflege e. V. (DBfPP e. V.) wurde im April 2017 als Interessenvertretung für die Professionen Pflegeberater, Pflegesachverständiger, Betreuer als auch für die Pflege gegründet.

Nach eigener Aussage will sich der Verband für gut informierte Mitglieder einsetzen, mit denen er gemeinsam die Zukunft der Pflegeberatung und der Pflege gestalten kann.

Dabei vertritt der DBfPP Pflegeberater in ambulanten Pflegediensten, Freiberufler, Pflegesachverständige und alle an dem Prozess der Beratung beteiligte. Der DBfPP will dazu beitragen, die gesteckten Ziele seiner Mitglieder in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht zu steigern.